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Check2FlyDrohnenregeln in Europa im Überblick
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Mitteleuropa

Ungarn

Ungarn wendet die gemeinsamen EASA-Regeln an, kombiniert sie aber mit dem nationalen System mydronespace und gesonderten Anforderungen an den abgesonderten Luftraum eseti légtér. In der Praxis müssen Sie vor jedem Flug nicht nur die Bedingungen der Betriebskategorie „offen“ prüfen, sondern auch No Drone Zones, CTR/MCTR, TIZ, TRA und ob ein Flug über einem bebauten Gebiet nicht die vorherige Absonderung von eseti légtér erfordert.

Höhe: 120 m AGLRegistrierung: Kann je nach Betrieb oder Fluggerät erforderlich sein.

Flugregeln

Kurzübersicht für dieses Land

Dies ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Anforderungen. Bestätigen Sie Details und Ausnahmen immer in offiziellen Quellen.

Registrierung erforderlichJa, abhängig von Betrieb oder Ausrüstung.
Schulung erforderlichJa, oft zur Einhaltung der Open Category erforderlich.
Maximale Höhe120 m AGL
Kamera / RegistrierungshinweisIn Ungarn muss unabhängig von der Masse jede Drohne im nationalen Register registriert werden. Gesondert gilt zudem die Registrierung des Betreibers gemäß den EASA-Regeln für Drohnen ab 250 g, für Drohnen mit einer Kamera oder einem anderen Sensor sowie für alle Operationen der Betriebskategorie „speziell“. Für Drohnen über 250 g ist eine Haftpflichtversicherung erforderlich.

Lokale Punkte zur Prüfung

  • Fliegen Sie nicht höher als 120 m AGL, halten Sie VLOS und fliegen Sie nicht über Menschenansammlungen.
  • Das Mindestalter des Piloten in den Betriebskategorien „offen“ und „speziell“ beträgt in der Regel 16 Jahre. Ausnahmen betreffen u. a. C0-Spielzeugdrohnen, selbst gebaute Drohnen unter 250 g und Flüge unter der direkten Aufsicht eines Piloten ab 16 mit den entsprechenden Kompetenzen.
  • Viele Operationen in der Betriebskategorie „offen“ erfordern ein A1/A3-Zeugnis; die Unterkategorie A2 erfordert ein zusätzliches praktisches Selbststudium und eine A2-Theorieprüfung. Die Kompetenznachweise für die Betriebskategorie „offen“ und für STS sind 5 Jahre gültig.
  • In Ungarn darf ein Flug über einem bebauten Gebiet (lakott terület) in der Regel nur im abgesonderten Luftraum eseti légtér durchgeführt werden. Dies ist ein wesentlicher praktischer Unterschied zu vielen anderen EASA-Ländern.
  • Außerhalb eines bebauten Gebiets erfolgt der Flug über mydronespace ohne die Notwendigkeit, eseti légtér abzusondern. Wenn Sie bereits aktivierten eseti-légtér-Luftraum haben, muss der Flug dennoch in mydronespace gekennzeichnet werden.
  • Vor jedem Flug müssen Sie mydronespace prüfen, denn es veröffentlicht offiziell NDZ, CTR/MCTR, TIZ, TRA, Restricted, Danger und andere für Drohnen relevante Strukturen. In der Budapest CTR außerhalb der NDZ darf eine Drohne in der Regel nur bis 40 m AGL fliegen; eine ähnliche Logik gilt auch für ausgewählte militärische MCTRs.
  • Ein Nachtflug in der Betriebskategorie „offen“ ist möglich, aber die Drohne muss ein eingeschaltetes grünes Blinklicht haben.

Offizielle Quellen

Wo aktuelle Informationen bestätigt werden können

Öffnen Sie die Behörde oder die offizielle Flugkarte, um Zonen und aktuelle Beschränkungen zu prüfen.

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Wichtig

Check2Fly bietet eine vereinfachte Übersicht und ersetzt keine offiziellen Luftfahrtvorschriften oder aktuellen Luftraumdaten. Prüfen Sie vor dem Flug immer die offiziellen Quellen.