Warum das wichtig ist
Die maximale Drohnenhoehe in Europa ist keine feste Zahl. Piloten sollten die 120-Meter-Regel verstehen, wissen wie die Hoehe ueber Grund gemessen wird und welche lokalen Zonen den Spielraum senken.
Die 120-Meter-Grenze ist ein Ausgangspunkt, nicht die ganze Antwort
Die am haufigsten genannte Zahl in den Drohnenregeln ist 120 Meter. Sie ist ein nuetzlicher Bezugspunkt, weil sie in der offenen Kategorie die uebliche Obergrenze ueber Grund markiert. Das Problem beginnt, wenn ein Pilot diese Zahl als einzige Regel behandelt und alles andere nicht mehr prueft.
In der Praxis sind 120 Meter ein Maximum, keine Garantie. Die konkrete geografische Zone, ein Flughafenumfeld, ein Schutzgebiet oder eine lokale Beschrankung koennen eine niedrigere Hoehe, eine Meldung oder den Verzicht auf den Flug verlangen. Pruefen Sie deshalb vor dem Start, welche Grenze genau an diesem Ort gilt.
Die Hoehe wird ueber Grund gemessen, nicht ab dem Startpunkt
Ein haufiges Missverstandnis ist es, die Hoehe ab dem Startplatz zu zahlen. In der offenen Kategorie bezieht sich die Grenze meist auf die Hoehe ueber dem nachsten Punkt der Oberflache, nicht ueber dem Ort, von dem die Drohne gestartet ist. Auf flachem Gelande ist der Unterschied klein, ueber einer Klippe, im Gebirge oder ueber einem Tal kann er riesig sein.
Das hat echte operative Bedeutung. Ein Flug entlang eines ansteigenden Hangs kann eine konstante Hoehe zum Startpunkt halten und trotzdem die erlaubte Grenze ueber dem Boden darunter weit ueberschreiten. Deshalb sollte die Hoehenplanung dem Gelandeverlauf folgen und nicht nur der Zahl in der App.
- pruefen, welche Obergrenze in der lokalen geografischen Zone gilt
- beachten, dass die Hoehe ueber Grund und nicht ab dem Start gemessen wird
- Huegel, Klippen und Taler bei der Flugplanung beruecksichtigen
Eine lokale Zone kann die Obergrenze senken oder aufheben
Die ueblichen 120 Meter gelten nur dort, wo keine strengere Grenze daruebergelegt ist. In Flughafennahe, in manchen Stadtzonen oder ueber Schutzgebieten kann die erlaubte Hoehe deutlich niedriger sein, und manchmal braucht der Flug eine separate Genehmigung.
Der praktische Ablauf ist derselbe wie bei anderen Entscheidungen: zuerst den Landerleitfaden nutzen, die offizielle Zonenkarte fuer den genauen Ort pruefen, die lokale Hoehengrenze bestatigen und den Check direkt vor dem Start wiederholen. Wenn Obergrenze oder Zonenbedingung unklar sind, ist eine niedrigere Hoehe oder ein anderer Ort die sicherere Wahl.
